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Geräteanbindungen an das PROMIS-Netzwerk


Videodigitalisierung
Röntgenfilmdigitalisierung
DICOM-Anbindungen
Röntgenjournal
PROSCAN-Anbindung


Jeder einzelne Patient bedeutet für Sie eine Flut von Informationen, die aufgenommen, verarbeitet und archiviert werden muss. Durch die immer strenger werdenden gesetzlichen Auflagen zur Dokumentation und Aufbewahrung von Patientendaten ist davon auszugehen, dass der Datenumfang sogar noch zunehmen wird.

Die Folge: ohne ein perfekt durchdachtes computergestütztes Archivierungs- und Kommunikationssystem sind diese Anforderungen nicht mehr beherrschbar.

Erste Voraussetzung für einen reibungslosen und stets funktionierenden Ablauf ist die perfekte Integration Ihrer bildgebenden Geräte - wie MRT, CT, Sonographie - in Ihr Computernetzwerk. So haben Sie direkt die Möglichkeit, jede Art von Bildern oder Bildserien direkt Ihren Patienten zuzuordnen. Auch sämtliche den Patienten betreffende Dokumente können der digitalen Patientenakte hinzugefügt werden.

Mit dem PROMIS-System stehen Ihnen sämtliche Daten Ihrer Patienten sofort zur Verfügung und können zusätzlich bei Bedarf schnell und einfach weiterversendet werden. So ist die durchgängige Dokumentation und sofortige Verfügbarkeit Ihrer Daten gewährleistet - über viele Jahre hinweg.


Videodigitalisierung

Das PROMIS-System erlaubt den Anschluss nicht DICOM-fähiger Bildgeber (z.B. nicht DICOM-fähiges Ultraschallgerät, Endoskop, Mikroskop, CT, Echogerät usw.) an die DICOM-Welt. Hierfür wird der am Bildgeber vorhandene Video-Ausgang verwendet. Sämtliche Standardformate (VHS, S-VHS, 24 Bit RGB, 8 Bit Grau) werden genauso problemlos unterstützt wie herstellerdefinierte Videosignale. Neben Einzelbildern können Sie ganze Videosequenzen (Cine-Loops) in Echtzeit aufnehmen und archivieren, wobei Ihnen die Videodaten live dargestellt werden und auch als Standbild eingefroren werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bilder im DICOM-Format an eine andere DICOM-fähige Station (z.B. ein DICOM-Archiv) abzugeben.

Bei der Aufnahme von Sequenzen ist die Anzahl der pro Sekunde aufgenommenen Bilder abhängig von der verwendeten Framegrabber-Karte und von der Kapazität des Computers. Das Auslösen der Bildspeicherung erfolgt entweder über die Fernsteuerung über (Fuß-)Schalter oder über die Tastatur bzw. Maus. Das Video-Modul bietet spezielle Filter für die Darstellung von Bildsequenzen: Subtraktion (alle Bilder werden von einem zuvor definierten Bild der Sequenz subtrahiert, um störende Strukturen auszublenden) und Bildmittelung (Mittelung eines Bildes mit vorherigen Bildern zur Unterdrückung des Rauschens). Die digitalisierten Bilder können in PC- und DICOM-Formaten exportiert werden (auch als avi-Datei).

Alle Framegrabber, für die ein Windows-Treiber vorhanden ist (DirectShow), können angesprochen werden, was die Digitalisierung von Standardvideosignalen mit fast allen Standard-Framegrabber-Karten ermöglicht. Darüber hinaus bietet das Videomodul auch die Möglichkeit, Matrox Meteor II-Framegrabber zu verwenden (Standard, Multi-Channel oder Digital).

Das "Hi-Line"-Modul wurde speziell dazu entwickelt, Einzelbilder aus hochauflösenden "Hi-Line"-Videosignalen zu digitalisieren, wie sie z.B. in der Urologie verwendet werden. Die Ansteuerung der Hochzeilen-Framegrabber-Karte aus PROMIS erfolgt dabei über einen TWAIN-Treiber. Das Modul bietet durch eine Mappenfunktion die Möglichkeit, Untersuchungsordner zur gemeinsamen Ablage von Bildern zu erstellen.


Röntgenfilmdigitalisierung

Konventionelle Röntgenaufnahmen, die sich in Ihrem Archiv befinden oder die Sie von Kollegen bekommen, lassen sich mit einem ins Netzwerk integrierten Röntgenfilmscanner in hervorragender Qualität digitalisieren und können anschließend sofort befundet und verwaltet werden.

Das Modul "Vidar" wurde speziell zur direkten Steuerung von Vidar-Röntgenfilm-Scannern entwickelt. Röntgenbilder werden nach Einstellung der Scan-Parameter mit 12 Bit im Graumodus gescannt, der automatische Einzug einzelner Filme aus einem Stapel (Stroke Batch Mode) wird unterstützt. In das Modul haben wir umfangreiche Funktionen implementiert, z.B. Drehen und Spiegeln gescannter Bilder, Einfügen von Links-/Rechts-Markierungen, Anwendung von Gradationskurven auf das gescannte Bild. Optional steht eine Funktion zum Zerschneiden eingescannter Filme in Einzelbilder (z.B. bei CT-Serien) zur Verfügung.

Das Modul "Röntgenfilmdigitalisierung über TWAIN" unterstützt Scanner, die für die Digitalisierung eine TWAIN-Schnittstelle zur Verfügung stellen. Diese Schnittstelle muss in der Lage sein, Bilder im 10- oder 12-Bit-Graumodus auszugeben. Abhängig vom verwendeten Scanner beträgt die Auflösung 2,5 - 7,5 Lp/mm (Linienpaare pro Millimeter). Durch eine Mappenfunktion können Untersuchungsordner zur gemeinsamen Ablage von Bildern erstellt werden. Das Modul kann auch dazu verwendet werden, eine digitale Kamera über die TWAIN-Schnittstelle an den PC anzuschließen.


DICOM-Anbindungen

Die DICOM-Bildübertragung ist eine zentrale Funktion von medizinischen Bildbearbeitungssystemen. Die PROMIS-Arbeitsplätze und -Server erfüllen den DICOM 3-Standard und bieten die DICOM-Klassen Send, Storage, Query (SCU/SCP).

Das "DICOM-Kommunikation"-Modul ermöglicht den direkten Zugriff auf DICOM-Bilder über das Netzwerk (TCP/IP). Auf diese Weise können Bilder und Bildserien direkt von den Modalitäten (MRT, CT etc.) abgerufen werden und automatisch in die lokale Datenbank übernommen werden. Auch der herstellerunabhängige Bildaustausch mit einem beliebigen DICOM-Arbeitsplatz ist möglich.

Für den externen Bildversand zu einer PROMIS-Empfangsstation stehen verschiedene Kompressions-Modi zur Verfügung (verlustfrei um Faktor 3, verlustbehaftet bis zu Faktor 20). Aus Gründen des Datenschutzes werden die Bilder vor Beginn der externen Übertragung vollständig verschlüsselt. Neben Bilddaten können auch andere Dateien verschlüsselt, komprimiert und versendet werden: doc, txt, wav, mpg, avi, wmv.

Die DICOM-Funktionen umfassen Selektion der Patienten (Find/Query SCU), Abrufen von Patienten- und Bilddaten (Move SCU), Abgabe eigener Daten (Store SCU), Empfang von Bilddaten (Store SCP).


Röntgenjournal

Unsere Röntgenjournal-Software vereinfacht Ihnen die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation von Röntgenaufnahmen deutlich. Im Röntgenjournal können alle Röntgeneinstellungen gespeichert werden: Position der Aufnahme, Strahlendosis (mA, kW), Dauer der Exposition, Objektdichte, Name des Durchführenden, Bildqualität. Die Daten werden in einer eigenen Datenbank abgelegt und automatisch über den DICOM-Header des aktuellen Bildes eingetragen.
Das Röntgenjournal findet insbesondere bei der Bildübernahme von einem CR-System Verwendung.


PROSCAN-Anbindung

Für die Bildübernahme vom CR-System PROSCAN wurden spezielle Anpassungen entwickelt. So ist eine direkte Bildübernahme mit einer Graustufen-Auflösung von 16 Bit möglich, bei sofortiger Bildvorschau. Zusätzlich können verschiedene Filtervorlagen gewählt werden.


 
 
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