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Anwendung von Stoßwellen
Der Arzt lokalisiert die Schmerzzone mit einem Ultraschallgerät
und durch Tastbefund. Danach erfolgt die Behandlung mit der
fokussierten Stoßwellentherapie. Hierbei wird über
ein Wasserkissen die fokussierte Stoßwelle auf das Schmerzzentrum
gerichtet.
Die Behandlungen werden in der Regel in lokaler
Betäubung ambulant, im Falle der Knochenbruchheilungsstörungen,
auch stationär in Narkose durchgeführt. Über
den wassergefüllten Koppelbalg werden, je nach Indikation,
1000 - 2000 Impulse in kurzer Folge auf das zu behandelnde Gebiet
appliziert.
Um einen maximalen Effekt der Stoßwellen
am Wirkungsort zu erreichen, ist zum einen darauf zu achten,
dass die Stoßwellen nicht durch knöcherne Strukturen
abgelenkt oder absorbiert werden, zum anderen wird durch Röntgendarstellung
oder Ultraschalldiagnostik sichergestellt, dass der Fokusbereich
der Stoßwelle mit dem therapeutischen Zielgebiet in Deckung
gebracht ist.
Bei Nichtansprechen der Therapie können
Wiederholungsbehandlungen notwendig werden.
Stoßwellentherapie kann angewendet
werden bei:
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Kalkschulter (Periathritis
der Schulter) - Schmerzhafte Bewegungseinschränkung
der Schulter am Sehnenansatz, häufig mit Kalkeinlagerungen.
Über die Auflösung des Kalkdepots in der Schulter
wird eine Schmerzreduktion und die Wiederherstellung
der schmerzfreien Beweglichkeit der Schulter erreicht.
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Tennisellenbogen - Schmerzhafte
Sehnenansatzreizung am Ellenbogen. Durch die Auflösung
der chronischen Entzündung der betroffenen Streckersehnen
des Unterarms wird der über Monate bestehende Schmerzzustand
im Ellenbogen aufgehoben. Es kommt es zu einer Steigerung
der Beweglichkeit und Kraftzunahme im Unterarm. |
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Fersensporn - eine meist chronische,
schmerzhafte Entzündung unter dem Fersenbein. Stoßwellen
lösen die Entzündungsvorgänge in der
Fußsohle (Aponeurose). Über die Reduktion
der Schmerzsymptomatik, kommt es zu einer gesteigerten
Belastbarkeit des betroffenen Fußes. |
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Pseudarthrosen - Nicht verheilende
Knochenbrüche. Knochenzellen werden durch Stoßwellen
zum Wachstum angeregt. Über das Wachstum dieser
Zellen im Bruchspalt kann der instabile Knochen zur
Ausheilung gelangen. |
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Supraspinatussyndrom (chronische
Schmerzen) der Schulter: Im Mittelpunkt des therapeutischen
Interesses liegt die Reduktion der bestehenden Schmerzen,
sowie die Aufhebung der schmerzbedingten Bewegungseinschränkung
der betroffenen Schulter. |
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Patellaspitzensyndrom - Belastungsschmerz
oder Schleimbeutelentzündung an der Kniescheibenspitze. |
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Achillodynie - meist entzündlich
bedingte Veränderung der Achillessehne oberhalb
des Ansatzes. |
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Bursitis trochanterica - Schleimbeutelentzündung
oder Sehnenansatzentzündung am Hüftknochen. |
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